Funktionsprinzip
Bei der elektrischen Induktionsheizung mit Netzfrequenz wird die elektrische Energie durch Spulen induktiv in die Wand des Behälters bzw. Verdampferkörpers übertragen und dort in Wärme umgesetzt. Als Induktionsfrequenz werden die Frequenzen der üblichen Versorgungsnetze, 50 oder 60 Hz, verwendet.
Die Spulen werden direkt auf den Verdampferkörper gewickelt. Kein Heizmantel. (Abb. 2)
Es können nahezu alle elektrisch leitenden Metalle induktiv erwärmt werden. Der technische Einsatz setzt jedoch voraus, daß Netzfrequenz mit gutem Wirkungsgrad und cos.phi angewendet werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn der Verdampferkörper aus magnetischem Eisen (Vollmaterial oder mit Edelstahl plattiert) hergestellt ist.
Der Anschluß der Induktionsheizung erfolgt direkt an Drehstrom. Abgesehen von einigen Grenzfällen kann die Induktionsheizung ohne Zwischenschaltung eines Transformators an das Versorgungsnetz angeschlossen werden. Bei größeren Apparaten werden mehrere, getrennt regelbare Spulen eingesetzt.