Der Trocknungsvorgang im vertikalen Dünnschichttrockner wird üblicherweise in die Aufwärme-, Slurry- und Pulverzone unterteilt.
In der Aufwärmezone wird das Produkt bis zum Siedepunkt der flüssigen Phase erwärmt. Die Flüssigkeit beginnt zu verdampfen und Feststoffe werden ausgeschieden.
In der nachfolgenden Pulverzone wird das Produkt von der noch anhaftenden Feuchte befreit und getrocknet.
Die Länge der Zonen ist beim jeweiligen Produkt weitgehend von der Speisemenge abhängig. Bei zunehmender Speisemenge vergrössern sich die Aufwärm- und Slurry Zone infolge des höheren Wärmebedarfes. Zwangsläufig verkleinert sich dadurch die Pulverzone und die Restfeuchte steigt.
Die Dämpfe strömen im Gegenstrom zum Produkt nach oben und werden im nachgeschalteten Kondensator niedergeschlagen.
Das rieselfähige Pulver wird über geeignete Schleusen aus dem Trockner ausgetragen.
Vertikale Dünnschichttrockner werden standardmässig bis zu Heizflächen von 60m² gebaut. Die Beheizung kann mit Dampf, Warmwasser, Thermalöl oder elektrisch erfolgen.